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Religionskurs lernt Hospizarbeit kennen |
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„Das war ein hoch interessantes und sehr erfahrungsdichtes Kurzseminar über Sterben und Tod sowie den persönlichen Umgang damit, bei dem die zukünftigen Abiturien sicherlich eine Menge gelernt haben“, ist sich Religionslehrer Bert Baesgen sicher. Zu Gast im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 13 der Olfener Gesamtschule war Hanne Nientiedt, Koordinatorin der Hospizgruppe Selm-Olfen.
Sie berichtete über ihre Tätigkeit bei der Sterbebegleitung in Selm und Olfen. „Wir verfügen in Olfen nicht wie zum Beispiel in Datteln, Dülmen oder Münster über ein eigenes Hospiz, sondern wir leisten ambulante Hospizarbeit im Hause der Familien“, klärte Hanne Nientiedt gleich zu Beginn die Schüler auf. Dies habe den Vorteil, dass dem Wunsch vieler Sterbender entsprochen werden könne, in gewohnter Umgebung verbleiben zu können. Sehr schnell war dann auch der Bogen zum alttestamentlichen Buch Hiob gespannt, mit dem sich die zukünftigen Abiturienten derzeit gerade im Unterricht beschäftigen und das die Frage nach dem Leid in der Welt thematisiert. Auch Fragen hinsichtlich der Palliativmedizin, Sterbehilfe und Patientenverfügung wurden angesprochen. „Die dichte Atmosphäre im Kurs und das persönliche Sprechen aller Beteiligter in Verbindung mit der Kompetenz von Frau Nientiedt sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Auseinandersetzung mit dieser nicht immer einfacher Thematik für die Schüler von sehr hoher Bedeutung ist“, fasste B. Baesgen den Besuch zusammen. |